Jörn Hagemann ist seit 1997 als Rechtsanwalt zugelassen.

Studium der Rechtswissenschaften 1. Staatsexamen in Hamburg, 1995
Referendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Celle, 2. Staatsexamen, 1997
Referendariat Kanzlei in Tokio (Internationales Privatrecht) und Kanzlei in Los Angeles (Produkthaftungsrecht), 1997
Vertrieb bei einem Finanzdienstleister, Hamburg, 1998 – 2000
Internationale Rechtsabteilung Mineralöldienstleister, Hamburg, 1998-2000
Kanzlei „Frey, Michaelis, Hagemann, Heß, Harms“, 2000-2008
Fachanwalt für Versicherungsrecht, 2005
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, 2008
Kanzleigründung „ Hagemann, Heß, Harms – Fachanwälte in Partnerschaft“, 2008

Bestellung zum Notar 2017

Seit 2008 ist er zugelassener Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht. Dieser Fachanwaltstitel wurde erst im Januar 2008 von der Bundesrechtsanwaltskammer eingeführt. Im Focus stehen dabei Auseinandersetzungen aufgrund fehlerhafter Anlageberatung oder finanzierter Schrottimmobilien sowie Kapitalanlageprozesse. Aktuell stehen der Widerruf von Baufinanzierungen, sowie das Thema „Vorfälligkeitsentschädigung“ und der VW-Abgas-Skandal im Fokus. Hinzu kommen Fragen bei Verwertungen von Sicherheiten, der Haftung bei Bürgschaften sowie Fehlbuchungen, Probleme beim Internetbanking bis hin zu alle Problemen beim Zahlungsverkehr. Wir suchen zusammen mit den Kreditnehmern und Banken im Rahmen der Mediation außergerichtliche Lösungen. Dies ist häufig sinnvoller als der Gang durch die Gerichtsinstanzen. Ist es jedoch unumgänglich, scheuen wir die Durchsetzung unserer Rechte auch vor dem Gericht nicht. Seit 2008 ist Rechtsanwalt Jörn Hagemann außerdem Mitglied des Prüfungsausschusses für Bankrecht und Kapitalmarktrecht der Rechtsanwaltskammer Celle und Oldenburg und prüft in dieser Funktion die angehenden Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht auf ihre Eignung.

Seit 2005 ist er Fachanwalt für Versicherungsrecht und hat sich auf Streitigkeiten, die u. a. folgende Versicherungsarten umfassen, spezialisiert: Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, betriebliche Altersversorgung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Berufshaftpflichtversicherung, Betriebshaftpflichtversicherung und Privatehaftpflichtversicherung, Kaskoversicherung, Gebäudeversicherung und Hausratversicherung, Rechtsschutzversicherung. Schwerpunkt ist hierbei die Schadensregulierung. Oft ist der Versicherungsnehmer mit der Schadensregulierung des Versicherers nicht einverstanden oder der Versicherer lehnt die Leistung zu Unrecht ab. In diesen Fällen werden die Ansprüche der Versicherungsnehmer durchgesetzt. Der Schwerpunkt seiner heutigen Tätigkeit liegt beim Widerspruch/ Kündigung/ Widerruf und bei der Erstattung von Lebensversicherungen.

Mitgliedschaften:

Deutscher Anwaltsverein (DAV)
ARGE Versicherungsrecht
ARGE Bank- und Kapitalmarktrecht
Mitglied des Prüfungsausschuss Bank- und Kapitalmarktrecht RA Kammer Celle und Oldenburg

Mtglied der Notarkammer Celle.

Aktuelle Fälle

VW Abgasskandal – Landgericht Stendal verurteilt VW zu Schadensersatz und zur Rücknahme eines Skoda Model Yeti 2.0 l TDI Green Tec

Im VW Abgasskandal hat das Landgericht Stendal mit Urteil vom 03. März 2018, 21 O 105/17 VW dazu verurteilt, Skoda Modell Yeti 2,0 l Green Tec zurück zu nehmen. Die Klägerin erhält ihren Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück. Weiterhin wurden die Volkswagen AG dazu verurteilt, die Rechtsanwaltskosten der Klägerin zu übernehmen. Die Klägerin erwarb im…
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VW Skandal – Landgericht Lüneburg verurteilt VW zu Schadensersatz und zur Rücknahme eines Audi Q5

Im VW Abgasskandal hat das Landgericht Lüneburg mit Urteil vom 9. Januar 2018, 4 O 108/17 VW dazu verurteilt, einen Audi Q5 2.0 TDI quattro zurück zu nehmen. Der Kläger soll seinen Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurückerhalten. Weiterhin wurden die Volkswagen AG dazu verurteilt, die Rechtsanwaltskosten des Klägers zu übernehmen. Der Kläger erwarb im August…
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Die Grundschuldlöschung erfolgt nie automatisch, sie muss vom Eigentümer vor dem Verkauf rechtzeitig beantragt werden!

Beim Verkauf einer schuldenfreien Immobilie sollte die im Grundbuch eingetragene Grundschuld gelöscht sein. Ist dies nicht der Fall, kann es zu einer erheblichen Verzögerung des Verkaufs führen. Notar Hagemann empfiehlt: „Beantragen Sie eine Löschung der Grundschuld im Grundbuch immer möglichst gleich nach vollständiger Tilgung des Immobilienkredits. Denn spätestens bei einem geplanten Verkauf wird das Grundbuch…
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Wer geschlossene Fonds vererbt oder erbt, sollte achtsam sein.

Erben geschlossener Fonds haben Grund zur Freude. Dies ist leider nicht immer der Fall, es kann zu unerwarteten, teils bösen Überraschungen kommen. Erben geschlossener Fonds sollten im Erbfall sofort mit der Prüfung der Kapitalanlage beginnen. Notar Hagemann rät: „Wer geschlossene Fonds vererbt oder erbt, sollte achtsam sein“. Innerhalb von nur sechs Wochen kann das Erbe…
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Widerspruch Lebensversicherung: Beiträge zurückfordern!

Haben Sie zwischen dem 29. Juli 1994 und dem 31. Dezember 2007 eine Lebens- oder Rentenversicherung nach dem sogenannten Policen-Modell abgeschlossen? Ein Vertragsschluss nach dem Policen-Modell liegt vor, wenn der Versicherer vor oder bei der Antragstellung nicht rechtzeitig alle erforderlichen Verbraucherinformationen erteilt hat. Der Versicherer muss bei Vertragsschluss rechtzeitig alle Unterlagen zusenden und über das…
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Bundesgerichtshof kippt Widerrufsbelehrung der Sparkassen: Verbraucherfreundliches Urteil

Der (BGH) hat über den Kreditwiderruf geurteilt. Verbraucher durften ihren Kredit auch Jahre nach Vertragsschluss noch widerrufen, wenn die Widerrufsbelehrung Fehler hat. Angesichts aktueller Kredit­konditionen ist das für Kunden sehr lukrativ. Das neue BGH-Urteil ermöglicht Sparkassen-Kunden den Ausstieg aus einer hochverzinsten Baufinanzierung – auch wenn die Zinsbindung noch läuft. In dem Verfahren ging es um…
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Aktuelles BGH-Urteil: Bearbeitungsgebühren bei Unternehmenskrediten unzulässig!

Banken dürfen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) keine Bearbeitungsgebühren für Unternehmenskredite aufführen. Dies hat der BGH in einem aktuellen Urteil beschlossen. Die „nicht rechtmäßig“ erhobenen Gebühren können von betroffenen Unternehmen zurückgefordert werden. Am 4. Juli 2017 fällte der BGH zwei aktuelle Urteile (Aktenzeichen XI ZR 562/15 und XI ZR 233/16) zum Thema Bearbeitungsgebühren bei Verträgen…
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VW Skandal: Händler zur Zahlung bei einem VW Passat verurteilt

Das Landgericht Lüneburg hat mit Urteil vom 02.06.2016, 4 O 3/16 (noch nicht rechtskräftig) im VW Abgasskandal einen Händler verurteilt, einen VW Passat gegen (teilweise) Rückzahlung des Kaufpreises zurück zu nehmen. Da das Fahrzeug teilweise über ein Darlehen finanziert wurde, hat das Gericht gegenüber der finanzierenden Bank festgestellt, dass der Bank aus dem Darlehensvertrag keine…
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